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Implantatformen und Studien

 

Die Form der Brustimplantate

Das Angebot an verschiedenen Größen und Formen von Brustimplantaten ist heutzutage sehr vielfältig. Die beiden üblichsten Formen sind runde Implantate, und tropfenförmige oder auch anatomisch genannte Implantate. Welche Form gewählt wird, hängt von den Wünschen der Patientin ebenso ab, wie von ihrem Körperbau: runde Implantate z.B. bieten ein volleres Dekolltée können aber bei sehr schlanken Frauen, oder wenn die Brust sehr klein war, eine unnatürlich aussehende Wölbung über der Brustwarze hervorrufen. In diesen Fällen sind tropfenförmige Implantate besser. Eine Implantation unter dem Brustmuskel kann in diesen Fällen unter Umständen ebenfalls Abhilfe schaffen und ermöglichen, dass ein rundes Impantat gewählt werden kann.  167256_158417820874188_120778817971422_283142_4811733_n.jpg

Moderne Implantate bieten eine lange Haltbarkeit und enthalten auslaufsicheres Silikongel, anstelle des früher üblichen honigartigen Silikonöls. Heutzutage ist es üblich die Stabilität des Implantats auf Lebenszeit zu garantieren. Die rauhe Oberfläche der modernen Implantate reduziert das Risiko an Komplikationen wie Kapselfibrose zu erkranken. Auch hat sich der Erkenntnisstand über die verwendeten Materialien sehr verbessert. Silikon, das in der Vergangenheit in Verdacht stand Krebs und Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose und Rheumatische Arthritis zu erregen, ist heute eines der am besten untersuchten medizinischen Materialien und wird für die verschiedensten Zwecke, wie z.B. in Spritzen und Drainagen verwendet. Viele Studien belegen, dass es ein sicheres Material ist und kein Zusammenhang zwischen seiner Verwendung und anderen Krankheiten besteht.

 

Studien zum Thema Brustimplantate

Juni 1999; National Academy Institute of Medicine; Schlussfolgerung: Frauen mit Brustimplantaten aus Silikon haben Bindegewebserkrankungen, Krebs, neurologische Krankheiten und andere systemische Beschwerden nicht häufiger, als bei Frauen ohne Silikonimplantate.

 

1998; Sturrock R.D., FRCP, Independent Review Group (IRG); Schlussfolgerung: Es besteht kein Zusammenhang zwischen Silikonimplantaten und Bindegewebserkrankungen.

 

1998; European Committee on Quality Assurance and Medical Devices in Plastic Surgery; Schlussfolgerung: Autoimmun- oder Bindegewebserkrankungen stehen nicht im Zusammenhang mit Brustimplantaten. Ausserdem wird erörtert, dass neue Studien eine Zusammenhang von Silikonimplantaten und Krebserkrankungen widerlegen.

 

1992 Berkel et al. und 1992 Deapen and Brody; Schlussfolgerung: In diesen beiden Großstudien wurde gezeigt, dass Frauen mit Silikonbrustimplantaten ein deutlich geringeres Risiko haben, an Brustkrebs zu erkranken als Frauen ohne Brustimplantate.