Früherkennung ist ausschlaggebend, um bei Brustkrebs, der Erkrankung die fast bei jeder zehnten Frau in Europa und bei jeder achten in der USA auftritt, zu überleben.
Für Frauen ohne erhöhtes Brustkrebsrisiko ist nur die Mammographie oder Röntgenuntersuchung der Brust in einem qualitätsgesicherten Programm zum Screening geeignet (zwischen 50-69 J kostenlos)
Es lassen sich dabei schon sehr kleine Tumoren in einem frühen Stadium erkennen, noch bevor sie als Verhärtung oder Knoten tastbar sind. Vor allem kleine Kalkablagerungen (Mikrokalk) - mögliche Vorstadien von Brustkrebs - sind gut als weiße Flecken sichtbar. Sie sind ein Zeichen für Umbauvorgänge im Gewebe. Mikrokalk kann ein Hinweis auf eine Vorstufe von Brustkrebs oder schon Teil eines bösartigen Tumors sein. Die Mammografie kann außerdem Knoten (Verdichtungen), Hautverdickungen, Asymmetrien und Architekturstörungen der Brust sichtbar machen.
Die aktuellen Leitlinien empfehlen die MRT (Magnetresonanz-Tomographie ) nur für Frauen in Hochrisiko-Situation und immer nur zusätzlich zu Mammographie und Sonographie.
Es sei allgemein bekannt, dass MRT keinesfalls geeignet sei für die allgemeine Brustkrebsfrüherkennung. Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) übertrifft die Mammographie und den Ultraschall bei der Früherkennung von Brustkrebs, was die Zahl korrekt erkannter Tumoren anbelangt
Info
Patientenbroschüre: Information zum Mammographiescreening:
Wenn Sie zwischen 50 und 69 Jahre alt sind, wird Ihnen alle zwei Jahre
eine Mammographie-Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs
angeboten.
http://www.mammo-programm.de/cms_upload/fck-userfies/file/Broschuere_MammoScreening_2009.pdf
Weiter Info:
http://www.mammo-programm.de/startseite/startseite.php
http://www.dkfz.de/de/index.html